In der Schule im Werkunterricht

Im Kindergarten wurde hauptsächlich aus Tonpapier oder ähnlichem etwas gebasteltes hergestellt, doch dann kommt die Grundschule und es kommt etwas anderes hinzu. Das ist gerade für die Jungs immer eine willkommene Abwechslung, denn jetzt wird auch mal etwas aus Holz hergestellt, man darf sägen und es ist auch mal etwas anspruchsvoller, da man an einer Linie entlang sägen muss und nicht wie bisher nur auf Papier entlang schneiden. Aber auch die typischen Mädchensachen werden im Werkunterricht in der Schule nicht vergessen, so gehört es nämlich auch zum Lehrplan den Kindern Stricken und Häkeln beizubringen. Dort haben sich dann oftmals auch schon Freundschaften zwischen Mädchen und Jungs gefestigt, denn es kam durchaus vor, dass die Mädchen halfen, wenn die Jungs Probleme beim Stricken hatten oder anders herum wenn es Probleme beim Sägen gab.

Allerdings wurde es auch nicht komplett abgeschafft, dass man als Lehrer mit allen Kindern auch Basteln zu einem Bestandteil des Unterrichts macht. Es gab aber gerade auch im Werkunterricht Themen beziehungsweise Aufgaben die für beide Geschlechter gleich interessant waren, so zum Beispiel, wenn man aus einem Luftballon und Pappmaschee Neues herstellt. Hierbei ist es sehr interessant zu sehen auf was für Ideen die Kinder kommen, wenn man ihnen keine Vorgaben macht. Das fängt beim Basteln im Kindergarten an und zieht auch durch die gesamte Grundschulzeit hindurch. Denn in den höheren Jahrgängen wird eher weniger gebastelt und wieder mehr gezeichnet. Doch macht es sich gerade dann bemerkbar wer schon als Kind Spaß am Basteln und Zeichnen hatte, denn diese Fähigkeiten machen sich dann ausbezahlt.

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